Nachweis zur Gentechnik-Freiheit bei der Weinproduktion

Stand: 07/18/2017
Die Verwendung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) oder von Erzeugnissen, die mit Hilfe dieser hergestellt wurden, ist bei der Bereitung von „Öko-Wein“ nicht erlaubt.
Bei Zucker, Hefen und BSA-Kulturen wäre ein entsprechender Hinweis auf dem Etikett zu finden (Verpackung/Etikett für Kontrolle aufbewahren).
Bei Enzymen, Ascorbinsäure, Zitronensäure, etc. (biotechnologisch mit Bakterien hergestellt) besteht keine Kennzeichnungspflicht auf dem Etikett. Deshalb muss vor Einsatz dieser Produkte ein Nachweis vom Hersteller eingeholt werden, dass bei der Herstellung dieser Produkte keine GVO eingesetzt wurden.
Es genügt nicht, wenn auf die EU-Kennzeichnungsverordnungen (1829/2003 und 1830/2003) Bezug genommen wird, sondern es müssen auch die Bestimmungen der EG-Öko-Verordnung berücksichtigt werden (z.B. „das Produkt entspricht hinsichtlich des „Gentechnikverbots“ den Bestimmungen der Verordnung (EWG) Nr. 834/2007“)

QMD_10_60_EGVO_Verkaeuferbestaetigung.pdf


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Beate.Fader@dlr.rlp.de     www.Oekolandbau.rlp.de drucken nach oben