Frühlingszwiebeln - Genuß ohne Tränen

Feinschmecker freuen sich, wenn im April die ersten Frühlingszwiebeln frisch auf den Markt kommen. Vom Aussehen her ähneln sie jungem Lauchgemüse, besitzen aber die für die Zwiebel charakteristischen Röhrenblätter. Die schmackhaften Frühlingsboten sind fast rund ums Jahr erhältlich. Sie schmecken jedoch im Frühjahr besonders zart und mild und sind von exzellenter Qualität.

Kleine Knolle mit großen Vorteilen

Frühlingszwiebeln sind gesund. Sie enthalten Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium und Eisen sowie Vitamine, z. B. die Vitamine B6 und C. Zwiebelgewächse enthalten reichlich sekundäre Pflanzenstoffe. Erwähnenswert sind insbesondere die Sulfide und das Quercetin, welches zu den Flavonoiden zählt.
Sulfide sind charakteristisch für Zwiebelgewächse. Sie bestimmen das typische Aroma dieser Gemüseart. Sulfide weisen ein ganzes Spektrum an gesundheitsfördernden Eigenschaften auf: Sie wirken antioxidativ, antibakteriell, Blutdruck regulierend, Cholesterinspiegel senkend, entzündungshemmend und antithrombotisch. Somit wird den Sulfiden ein risikomindernder Einfluss auf Herzkreislauferkrankungen und verschiedene Krebserkrankungen zugesprochen. Quercetin ist weitverbreitet im Pflanzenreich und zeichnet sich gleichfalls durch ein hohes antioxidatives Potential aus.


Köstliche Zwiebelküche

Wie ihr “großer Bruder”, die Speisezwiebel, passen Frühlingszwiebeln zu einer Vielzahl von Gerichten und geben vielen Speisen den nötigen Pfiff. Roh, gekocht, gedünstet oder gebraten - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch optisch bieten Frühlingszwiebeln besondere Akzente. Ob man das leckere Gemüse zum Würzen von Soßen, Suppen und Salaten verwendet oder ob man es sich als knackigen Belag auf dem Butter- oder Quarkbrot munden lässt, eins ist wichtig: Im Kühlschrank aufbewahren und möglichst frisch verbrauchen, denn die delikaten Frühlingszwiebeln sind aufgrund ihres hohen Wassergehalts nicht lange lagerfähig!





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