Pflanzenschutz - Maßnahmen

Die kühle Phase hat die Entwicklung der Bestände gebremst. Je nach Saatzeit Lage und Sorte haben die Weizen EC 33 bis 37/39 erreicht. Im Allgemeinen sind kaum oder nur wenig Krankheiten vorhanden. Erste Hinweise gibt es zu Gelbrost. Die Krankheit kann grundsätzlich auch bei niedrigen Temperaturen infizieren. Erster früher Befall ist im Versuchsfeld in Lautersheim aufgetreten. Auch aus der Praxis gibt es eine Meldung. Kontrollieren Sie Ihre Bestände auf erste Befallsnester!

Auf den unteren Blattetagen findet man Septoria, vereinzelt auch Mehltau. Sofern diese Krankheiten auftreten liegt der Befall meist unterhalb der Bekämpfungsschwelle. Ein höheres Befallsrisiko besteht bei Frühsaaten (Auflauf bis Mitte Oktober) und Stoppelweizen. In anfälligen Sorten kann dann Septoria oder auch DTR bereits bekämpfungswürdig auftreten. Solche Bestände schieben bereits das Fahnenblatt. Bei geschobenem Fahnenblatt können die Bestände mit einem starken Azolcarboxamid in der Regel bis zur Abreife ausreichend geschützt werden.

Beachten Sie auch die regionalen Beraterhinweise und Beobachtungen des Schaderregeraufkommens sowie die spezifischen Prognosen unter www.isip.de!


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Ulrich Noeth

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